Whitepaper: "Herausforderungen für Kommunen bei angespannter Haushaltssituation und Lösungsansätze durch den Einsatz von ERP-Systemen"

Trotz knapper Kassen müssen deutsche Kommunen immer mehr in moderne ERP-Systeme investieren, um kurz- und langfristig Effizienzvorteile zu verzeichnen und mit weniger Personal bessere Dienstleistung am Bürger erbringen zu können. Eine Analyse von Pierre Audoin Consultants (PAC) und Agresso zeigt, dass Enterprise Resource Planning (ERP)-Systeme Kommunen agil und schnell bei angemessener Wirtschaftlichkeit unterstützen sollen. Zugleich ist ausschlaggebend, in wie weit eine ERP-Lösung von den Anwendern eigenständig gewartet werden kann.

Wo liegen die Chancen und Herausforderungen, wenn es um die Umstellung auf den doppischen Haushalt, die Erstellung einer Konzernbilanz oder die Einführung von ERP-Software geht? Um diese Frage zu klären, beauftragte Agresso in Deutschland den unabhängigen Marktanalysten Pierre Audoin Consultants (PAC) mit der Erstellung eines Whitepapers. Die Zielsetzung dabei war, den Rahmen für die Umstellung auf NKF (Neues Kommunales Finanzmanagement) bei Kommunen zu beleuchten und Möglichkeiten, aber auch Grenzen einer Partnerschaft mit ERP-Anbietern und IT-Dienstleistern, aufzuzeigen. PAC betrachtet diese Problematik aus der Sicht eines Kämmerers und gibt beispielhaft Handlungsempfehlungen für die Durchführung eines NKF-Projekts. Hierbei werden die Vorteile beim Übergang von einer Silohaltung von Daten und Prozessen hin zu einer kommunenweiten Prozessunterstützung durch ERP-Software herausgestellt. In diesem Whitepaper wird der Blick auf die Herausforderungen der Kommunen und die mögliche Unterstützung bei der Lösung der anstehenden Themen durch ERP-Systeme geworfen.

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Whitepaper: "Heute schon können, was morgen gefragt ist"

Strategische Betrachtungen zur Wahl des richtigen ERP-Systems für Dienstleistungsorganisationen

Die Suche nach der richtigen ERP-Lösung ist eine komplexe Aufgabe und ein oft langwieriger und abstimmungsintensiver Prozess. Bei der Entscheidung für die richtige ERP-Lösung sollte die Anpassungsfähigkeit der Software an sich permanent ändernde, äußere Bedingungen (Markt, Mitbewerb, Kunden) und interne Anforderungen (Restrukturierung, Erweiterungen, Change Management) die zentrale Rolle spielen:

Im dynamischen Umfeld müssen die Anwender weitgehend selbst in der Lage sein, im täglichen Betrieb des Systems die Geschäftsprozesse schnell, ohne großen Aufwand und damit zu geringen Kosten optimal an strategische Entscheidungen und operative Aktivitäten anzupassen. Systeme, die ursprünglich in der industriellen Produktion eingesetzt und später auf andere Branchen, wie z.B. den Dienstleistungsbereich, übertragen wurden, können in der Regel diese von Anwendern geforderte Flexibilität zu niedrigen Kosten nicht oder nur unzureichend erbringen. So wird mit der Neuanschaffung der ERP auch überwiegend das Ziel „Senkung der Kosten“ auf Prozessebene verbunden und dem Modellieren, Automatisieren und Optimieren von Unternehmensprozessen großes Gewicht beigemessen.

Mit diesem Beitrag wird der Blick auf wichtige Aspekte der Entscheidungsfindung gelenkt. Dieser Essay richtet sich an Personen in serviceorientierten Unternehmen und Organisationen, die in den Entscheidungsprozess für eine optimale ERP-Lösung involviert sind.

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