EU-Dienstleistungsrichtlinie
Gebühreneinzug im Kontext der EU-DLR
Szenario aus dem Fraunhofer FOKUS eGovernment-Labor
Mit der Umsetzung der Europäischen Dienstleistungsrichtlinie ist ein flexibles Konzept für den Einzug von Gebühren erforderlich. Der Einheitliche Ansprechpartner (EAP) übernimmt dabei den Einzug aller im Kontext einer Gewerbeanzeige anfallenden Gebühren. Die Einbindung eines Inkasso- und Buchungssystems - hier von der UNIT4 Agresso GmbH - in eine serviceorientierte Prozesslandschaft ermöglicht die nahtlose Abwicklung aller mit dem Gebühreneinzug anfallenden Vorgänge über Organisationsgrenzen hinweg.
Nimmt ein Dienstleister den Einheitlichen Ansprechpartner in Anspruch und handelt es sich bei seinem Anliegen auch nur um eine einfache Gewerbeanzeige, so können in diesem Fall bereits an zwei Stellen - EAP und Gewerbeamt - Gebühren anfallen. Im Fraunhofer FOKUS Szenario werden - im Sinne der Kundenorientierung - diese Gebühren über einen einzigen Zahlungsvorgang vom Dienstleister eingefordert - und nicht über mehrere getrennte Zahlungsbescheide.
Besteht bei diesem Prozess schon die Herausforderung solche Konstellationen innerhalb eines Kassensystems abzubilden, so steigen diese Anforderungen noch weiter, wenn innerhalb eines Vorgangs unterschiedliche Verwaltungsebenen - z. B. Kommune und Landkreis - eingebunden sind und damit in der Regel auch unterschiedliche Kassensysteme. Aufbauend auf dem bestehenden Demonstrator wird die Thematik der Rechnungsstellung und Verbuchung im Fraunhofer FOKUS EU-DLR-Demonstrator ergänzt und mit der UNIT4 Agresso GmbH, Partner im Government-Labor, gezeigt.
Mehr Informationen zum Szenario erhalten Sie bei Fraunhofer FOKUS.


