Doppik , was dann?
Der 1. Januar 2009 wird den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Kommunalverwaltungen in Nordrhein-Westfalen wohl länger in Erinnerung bleiben: Bis zu diesem Tag mussten Kommunalverwaltungen in ganz NRW das Neue Kommunale Finanzmanagement (NKF) einführen.
Doch damit nicht genug: Bis Ende 2010 haben Kommunen zudem die Auflage, einen Gesamtabschluss (Konzernbilanz) nebst aller Beteiligungen vorzulegen. Eine große Herausforderung, weist doch der „Konzern Kommune" sehr komplexe Strukturen auf, sowohl in der Vielfalt der Rechtsformen als auch in der Mehrstufigkeit von z. B. kommunalen Versorgungsunternehmen, zu denen wiederum nationale und internationale Tochterunternehmen gehören können. Zeiten wirtschaftlicher Krisen verlangen mehr als je zuvor präzise Informationen über den Status quo der Finanzen in der Gesamtsicht über alle kommunalen Beteiligungen. Sie sind Basis für eine nachhaltige Finanzpolitik und den Erhalt der finanziellen Leistungsfähigkeit.
Dabei gilt es, das oberste Ziel nicht aus den Augen zu verlieren: Die optimale Dienstleistung für den Bürger zu erbringen. Das Umfeld von Finanzkrise, Kostendruck und Haushaltssicherung macht auch diese Gestaltungsaufgabe nicht einfacher. Ein zukunftsfähiges ERP-System muss daher mehr können, als sämtliche finanzrelevanten Planungs- und Steuerungsprozesse abzubilden und ein aussagekräftiges Berichtswesen zu bieten. Ein entscheidender Erfolgsfaktor ist die Agilität der ERP-Lösung, um notwendige Änderungen der Aufbau- und Ablauforganisation zeitnah abbilden zu können. Bei vielen ERP-Systemen kosten Anpassungen hohe Tagessätze externer Berater. Steuergelder, die Kommunen sicherlich sinnvoller verwenden können. Verwaltungen wird zunehmend bewusst, dass es sich langfristig lohnt, althergebrachte Bewertungsmuster in Sachen ERP-Systeme zu überdenken: Es existieren durchaus Lösungen, die Kosteneffektivität bieten, ohne dabei auf Funktionalität verzichten zu müssen.
Das „Große Ganze" im Blick
Hinter Schlagwörtern wie Transparenz, interkommunale Zusammenarbeit, EU-Dienstleistungsrichtlinie, Public Private Partnership und Prozessorientierung steht meist die gleiche Zielsetzung: eine schlanke Organisation. Integriert und hoch flexibel soll sie sein, immer leistungs- und serviceorientiert ausgerichtet. Denn dem Bürger und den Unternehmen vor Ort soll sie maximalen Mehrwert bieten - und das mit optimalem Einsatz knapper Ressourcen des Konzerns Kommune.
Alle UNIT4 Agresso-Kunden in NRW haben zum Stichtag 1. Januar 2009 erfolgreich auf das NKF umgestellt. Gemeinsam mit den NKF Pionieren wie z.B. der Landeshauptstadt Düsseldorf begleitete UNIT4 Agresso die Reform in Nordrhein- Westfalen von Beginn an. Insgesamt setzen in NRW über 300 Verwaltungen und Betriebe UNIT4 Agresso-Lösungen ein. Neue Aufgaben wie die Umsetzung der EU-Dienstleistungsrichtlinie oder die Konsolidierung zur Konzernbilanz stehen an. Lesen Sie dazu mehr...


